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Das Jugendhaus Tenever...
liegt zentral im Ortsteil Tenever und wurde im Zuge des "Demonstrativ-Bauvorhabens Tenever" geplant und 1977 eingeweiht.
...richtet sich an
im Ortsteil Tenever lebende Menschen aus achtzig verschiedenen Kulturen. Der Stadtteil ist geprägt durch eine stark verdichtete Bauweise. So wohnen die meisten BesucherInnen des Jugendhaus in Hochhäusern. Das Jugendhaus ist grundsätzlich für alle jungen Menschen geöffnet. Seine Zielgruppe sind jedoch vornehmlich Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 25 Jahren.
...ist zu finden in der
Koblenzerstr. 5, 28325 Bremen
Telefon: 0421/8358179
e-mail: jh-tenever@stpetribremen.de
Das Jugendhaus ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 25 Richtung Weserpark) gut zu erreichen. Es befindet sich in ca. 150 Meter Entfernung von der Haltestelle Tenever-Zentrum.
...hat folgendes Programm
Tag |
Angebot |
Zeit |
Montag |
"Offene Tür" |
15 bis 21 Uhr ab 21 Uhr |
Dienstag |
"Offene Tür" Premiere-Übertragung, Selbstöffnung |
15 bis 21 Uhr ab 21 Uhr |
Mittwoch |
"Offene Tür" Musikangebot Premiere-Übertragung, Selbstöffnung |
15 bis 21 Uhr 18 bis 21 Uhr ab 21 Uhr |
Donnerstag |
"Offene Tür" Hip Hop (für Mädchen ab 12 Jahre) Selbstöffnung |
15 bis 21 Uhr ab 21 Uhr |
Freitag |
"Offene Tür" Selbstöffnung |
15 bis 22 Uhr ab 21 Uhr |
Samstag |
"Offene Tür" Bundesliga Premiere-Übertragung, Selbstöffnung |
15 bis 21 Uhr ab 21 Uhr |
Weitere Angebote im Jugendhaus finden nach Absprache statt: Hausaufgaben- und Nachhilfe und Discoveranstaltungen. ...
verfolgt folgende Ziele
Als größte Jugendeinrichtung im Stadtteil ist das konzeptionelle Ziel des Jugendhauses Tenever, allen Jugendlichen, die das Haus besuchen wollen, unabhängig von ihrer Nationalität, ihrem Geschlecht und ihrer Religion, im Rahmen der "Offenen Tür" einen Zugang zu ermöglichen. Der Auftrag und das Ziel der Arbeit in dieser Jugendeinrichtung ist es unter anderem, Jugendliche beim Erwerb bzw. bei der Weiterentwicklung von Integrationskompetenzen zu fördern, damit sie ihren Lebensalltag in ihrem Wohnumfeld und im Jugendhaus aktiv mitgestalten und verändern können.
Die Beziehungsarbeit in der "Offenen Tür" spielt dabei eine wesentliche Rolle. Dieser Bereich ist auch ein Begegnungsort für die im Stadtteil lebenden Jugendlichen, die aus unterschiedlichen Kulturen sind. Unser Ziel ist es, die Konflikte zwischen den Kulturen zu minimieren und stärkere Integration zu ermöglichen. Deshalb wurde gemeinsam mit den Jugendlichen das Projekt "Café International" in der "Offenen Tür“ installiert. Dies dient dazu, dass die Jugendlichen die Besonderheiten aus ihren Kulturen darstellen und hierdurch auch andere Kulturen kennenlernen können.
Sehr viele Jugendliche müssen in ihren Familien oft mehr Verantwortung tragen, als es ihrem Alter und ihrer individuellen Entwicklung entspricht. Aus dieser Situation heraus formulieren Jugendliche folgende Bedarfe, denen wir mit den Angeboten im Jugendhaus begegnen:
- Spaß haben (Billiard, Kicker, Tischtennis, Disco, Fußball, Filmabende und viele andere Spielmöglichkeiten)
- einen Treffpunkt haben, um Freunde zu sehen
- für die Clique einen eigenen Raum haben
- Ferienfahrten, Ausflüge und Ferienprogramme
- selber - ohne Eltern – bestimmen können
- kreativ sein (Basteln, Kochen, Tanzen, Musik machen)
- die eigenen Fähigkeiten ausprobieren
- Nachhilfe für die Schule
- Internetnutzung
- jemanden haben, mit dem man über persönliche Probleme reden kann
- Hilfe bei Bewerbungen und Berufsberatung
- ein Verkauf zu Taschengeldpreisen
Das Jugendhaus bietet speziell für Mädchen und junge Frauen regelmäßig mittwochs ein Mädchencafè an, denn für Mädchen (vor allem aus islamisch geprägten Kulturkreisen) ist es unbedingt notwendig, in Räumen ohne Anwesenheit von Jungen eigene Themen zu entwickeln und in der Gruppe Angebote nutzen zu können. Nach Wunsch der Jugendlichen ist eine Selbstöffnung möglich. Vorraussetzung dafür ist, eine Jugendleiterausbildung zu absolvieren, die sie dazu befähigt, das Selbstöffnungsangebot verantwortlich zu nutzen. Der Erwerb dieser "JuLeiCa" wird vom Jugendhaus ermöglicht.
Eine Selbstöffnung durch Jugendliche ist allerdings kein Ersatz für eine sozialpädagogische Betreuung, sondern eine Möglichkeit zur Übernahme von Verantwortung. Eine Rufbereitschaft wird außerhalb der Dienstzeiten von den einzelnen Mitarbeitern für sozialpädagogische Betreuung und Unterstützung angeboten.

