St. Petri Kinderhaus (Osterholz)

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  • Das St. Petri Kinderhaus ist ein Ort der Begegnung und Geborgenheit für Kinder und Familien inmitten eines Naturgeländes.
  • Das Kind steht in seiner Einzigartigkeit mit seinen individuellen Fähigkeiten im Zentrum unseres pädagogischen Handelns.
  • Kinder sind unsere Zukunft und bedürfen unsere ganze Aufmerksamkeit. Wir wollen den Kindern ein Wegbegleiter sein, ihrer Entwicklung Raum und Unterstützung bieten.
  • Die Kindertagesstätte ergänzt die familiäre Betreuung, fördert die Kinder in ihrer Entwicklung und hilft Eltern, Beruf und Familie zu vereinbaren.

Das Kind im Blickpunkt

Petri MinisDie pädagogische Konzeption ist situationsorientiert, bezieht also die Lebenssituation des Kinder mit ein. Sie ist eine kindorientierte Pädagogik in aktiver Mitsprache und Mitgestaltung. Sie ist ganzheitlich und entwickelt sich ständig in Anlehnung an neueste Erkenntnisse weiter.

Impulse aus der Reggio Pädagogik finden sich in der Raumgestaltung und Projektarbeit wieder. Ebenso ist die Konzeption von der Freinet-Pädagogik beeinflusst, die die Bildungsbereiche ganzheitlich verknüpft. Montessoriansätze nehmen das Kind in seinen Lebensphasen wahr und geben Raum für selbstentfaltendes Lernen. Besondere Berücksichtigung der Entwicklung des Kleinkindes nimmt das Konzept von Emmi Pikler auf, durch das die Pflege des Kindes und die selbständige Bewegung in einem sicheren Rahmen besondere Aufmerksamkeit bekommt.  Ein besonders verantwortlicher Umgang mit den wichtigen ersten 3 Lebensjahren die das ganze spätere Leben beeinflussen werden, ist uns ein besonderes Anliegen und beeinflussen das pädagogische Konzept in der Krippe und im Kindergarten ebenso wie das Wissen um die neurobiologische und physiologische Entwicklung des Kindes.

Die pädagogischen Fachkräfte verstehen sich als Entwicklungsbegleiter der Kinder und geben ihnen Halt und Orientierung.

Bildung beginnt mit dem Tage der Geburt und die Kinder werden mit ihren Kompetenzen individuell in ihrer Persönlichkeit geachtet und wertgeschätzt.

Ein ausgewogenes Verhältnis von angeleiteten Spielimpulsen und frei gewählten Beschäftigungen des Kindes bestimmen die Aktivitäten in der Kindertagesstätte. Das Handeln des Kindes steht im Mittelpunkt unseres Interesses, nicht das Produkt. Dabei beobachten und dokumentieren die pädagogischen Fachkräfte das Geschehen und nehmen diese Beobachtungen zur Grundlage für regelmäßige Elterngespräche.

Das Kind wird in seinen Kompetenzen und Fähigkeiten wahrgenommen und in seiner Entwicklung unterstützt. Wir fördern die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein der Kinder, geben ihnen Sicherheit und Orientierung. Die Kinder werden ihren Fähigkeiten angemessen an der Gestaltung und Entwicklung der Kindertagesstätte beteiligt. 

Die Kinder werden in der Regel ab 6 Monaten frühestens aufgenommen und eine gut vorbereitete Eingewöhnungszeit unter Beteiligung der Eltern geht der Betreuung voraus.

„Hilf mir, es selbst zu tun“ ist ein Ausspruch von Maria Montessori, der unsere Haltung dem Kind gegenüber ausdrückt.

Durch die Einbindung heilpädagogischer Fachkräfte in die Kindertagesstätte mit Therapieräumen und unterschiedlichen fachlichen Qualifikationen ist die Möglichkeit gegeben, Beratungs- und Diagnoseangebote zu nutzen und integrierte Fördermaßnahmen bei Bedarf oder anerkannten Behinderungen in der Kinderbetreuung zu realisieren.

Die Eltern gehören dazu

Wir gehen mit den Eltern eine Erziehungspartnerschaft ein, die durch gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung getragen ist. Die Eingewöhnungszeit in der Krippe benötigt eine Zeit des Kennenlernens und der Begleitung, bevor sich das Kind schließlich in der Gruppe sicher und geborgen fühlen kann. Wir wünschen uns, dass die Eltern mit dem Gefühl aus dem Haus gehen können, einen guten Platz für das Kind gefunden zu haben.

Eltern sollen an den Geschehnissen der Einrichtung beteiligt werden.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die Voraussetzung für eine gelingende Partnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern.

Eltern sind in der Kindertagesstätte ebenso willkommen wie die Kinder und finden Raum und die Möglichkeit zur Begegnung und Beratung.

Eltern werden mit ihren Kompetenzen wahrgenommen und gehen mit den pädagogischen Fachkräften eine Erziehungspartnerschaft ein.

Dabei werden die Notwendigkeiten der Berufstätigkeit und Familienentlastung ernst genommen und die Angebote der Kindertagesstätte sind bedarfsorientiert.

Eltern erhalten Gesprächs- und Beratungsangebote.

Um die Eingewöhnungszeit zu erleichtern und Eltern eine gute Möglichkeit zum Austausch in ihrer neuen Lebenssituation zu geben, wird neben dem Betreuungsangebot ein Begegnungsraum durch das Angebot einer begleiteten Eltern-Kind-Krabbelgruppe geschaffen.

Familienfreizeiten an Wochenenden mit unterschiedlichen erlebnispädagogischen Schwerpunkten bereichern das Angebot und die Begegnungsmöglichkeiten für Familien.

Themenelternabende geben Eltern die Möglichkeit, ihre Fragen zur Erziehung und Entwicklung zu klären. Durch Elternbildungsveranstaltungen finden Erziehende  Unterstützung im Umgang mit ihren Kindern oder in der Partnerschaft.

Frühkindliche Bildung darf nicht zufällig sein

Der Begriff „frühkindliche Bildung“ ist Leitgedanke eines umfassenden Bewusstseins dafür, dass alle Bildungsbereiche dem Alter des Kindes angemessen berücksichtigt werden. Wir lehnen uns an den Rahmenbildungsplan der Stadt Bremen an und lassen dem Kind seinen Freiraum, die Welt zu entdecken. Spielen ist Lernen.

Bildung ist nicht zufällig. Kinder sind von Natur aus Forscher.

Alle Bildungsbereiche, Sprache, Bewegung, soziale Kompetenzen, Musik, Religion, Ästhetik, Naturwissenschaft und Technik werden in der Gestaltung der Tagesabläufe berücksichtigt.

Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten Projektorientiert und entwickeln ihre Themenschwerpunkte am Jahreskreislauf, den Interessen der Kinder und geben Anregungen durch eigene Impulse.

Der Umgang mit Kindern ist dem Alter und der Entwicklung des Kindes angepasst. Z.B.  wird zur Unterstützung des Sprachverständnisses in der Krippe die Gesten unterstützte Kommunikation, GuK, angewandt.

Es wird grundsätzlich der Selbstbildungsprozess des Kindes angeregt und die Pädagogen orientieren ihr Handeln am Rahmenbildungsplan.

Beobachtung, Entwicklungsberichte und Dokumentationsmethoden wie Learning Stories und Portfolioarbeit sind Bestandteile der pädagogischen Arbeit.

Flexible und bedarfsgerechte Kinderbetreuung

Die Öffnungszeiten der Einrichtung werden auf den tatsächlichen Bedarf der Elternschaft  flexibel abgestimmt und berücksichtigen die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes in der Einrichtung.

Im Betreuungsvertrag werden Zeitkontingente festgelegt. Die Eltern können darüber hinaus zusätzliche Betreuungszeiten anmelden.

Soziale Ausgewogenheit

Als diakonische Einrichtung unterstützt die St. Petri Kinder und Jugendhilfe alle Kinder und Familien unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren wirtschaftlichen Möglichkeiten gleichermaßen. Für sozial benachteiligte Familien werden besondere Hilfsangebote bereitgestellt, die den Kindern eine uneingeschränkte Teilnahme an allen Aktivitäten der Einrichtung ermöglicht.