Ehemaligentreffen 2011

Ehemaligentreffen 2011

Gut 200 Ehemalige - Kinder und MitarbeiterInnen - kamen am 10.Sep. im St. Petri Kinderheim zusammen um sich nach Jahren "mal wieder umzuschauen", Erinnerungen auszutauschen oder auch um nach anderen Ehemaligen zu suchen.107
Begrüßt wurden die Ehemaligen durch den 1.Verwalter der Stiftung St.Petri Waisenhaus von 1692, Herrn Tobias Haas. 103 Dieser brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass für eine doch große Zahl das St.Petri  ein Ort geblieben an den sie auch nach Jahren und Jahrzehnten gerne zurückkehren. Nicht vergessen werden soll dabei, so Tobias Haas, dass dies nicht immer und nicht für alle ohne Probleme war, das Leben im Kinderheim. Auch die Erziehungsmethoden der 50-er und 60-er Jahre werden aus heutiger Sicht zu Recht sehr kritisch bewertet.  Das Petri hat sich der Aufarbeitung auch der Pädagogik in dieser zeit gestellt und bedankt sich bei allen, die dazu - auch mit kritischen Berichten - beigetragen haben.
In seiner Begrüßung  ging  der heutige Leiter des Kinderheimes, Wilfried Möhlmann, auf den Stellenwert der Ehemaligentreffen, wie auch der Gespräche mit Ehemaligen während des Jahres, für die Arbeit der heutigen Erzieherinnen und Erzieher ein. Auf der Grundlage der Erfahrungen lässt sich eine Pädagogik gestalten, die das Ziel hat den im Heim lebenden Kinder und Jugendlichen die bestmöglichen Entwicklungsbedingungen zu schaffen und sie in ihrer Individualität zu achten. Heute hilft dabei der Heimrat der Kinder und Jugendlichen, die mit einem eigenen Tisch auf diesem Treffen vertreten sind.  Wilfried Möhlmann bedankt sich insbesondere  bei den Ehemaligen Jürgen Buchholz, Peter Renken, und Michael Lehnert, dies sich aktiv an der Vorbereitung beteiligten.
Ein Dankeschön auch an die (ehemaligen) Mitarbeiterinnen Gertrud Ihle-Kahnwald und Uschi Sundmacher, die gemeinsam mit der Kollegin Renate Gensing die Dekoration der Halle übernommen haben.


Die gesamte Vorbereitung des Treffens lag verantwortlich in den Händen von Renate Gensing, 105 die - heute in einer Tagesgruppe arbeitend - vielen Ehemaligen auch aus ihrer Zeit in der 5.Gruppe in Erinnerung  ist.

Die reibungslose Vorbereitung, die gelungene Gestaltung und die perfekte Durchführung ist der engagierten Vorbereitung von Renate Gensing zu danken. Ein Dankeschön auch an das Küchenteam und die Haustechnik für die Vorbereitung dieses Treffens.

Danke jedoch auch an alle die hier heute erschienen sind und teilweise weite Anfahrten auf sich nahmen.

Nach den Begrüßungsreden stand die gemeinsame Kaffestafel auf dem Programm, danach ging es in kleinen Gruppen oder Einzeln  über das Gelände bzw. in die Gruppen und Häuser, die an diesem Tag die Gäste einluden. Stark frequentiert die Bilderstube, wo in alten Photoalben nach Erinnerungen geforscht wurde oder auch bei den Filmen aus den 70- er und 80-er Jahren Erinnerungen aufgefrischt wurden.

Um 18.30 Uhr lud die Küche zu einem beeindruckenden Buffet ein, dass von allen Gästen viel Lob erhielt.

Der Tag ging mit vielen Gesprächen zu Ende und alle die, die nicht im Petri übernachteten machten sich gegen 20.00 Uhr auf den Heimweg.

Vielen Dank und auf ein Wiedersehen spätestens in 2016 !

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Hier die Fotos des Ehemaliegen Treffens 2011 online >>


 

Hallo St.-Petrianer !
Hier ist Uwe Ledwon.Ich bin jetzt 58 Jahre.Vielen Dank nochmal für die
Einladung.ich komme alleine.Ich war von 1961 - 1968 im St.-Petri-Kinderheim.
Das ist jetzt ca. 43 Jahre her.Eine lange Zeit.Eine Zeit mit Höhen und Tiefen,ganz normal finde ich. Ich war mal ca.13 Jahre verheiratet und bin seit 15 Jahren geschieden.Vielleicht klappt es ja irgendwann mal wieder mit einer festen Beziehung.Von 43 Arbeitsjahren war ich glücklicherweise nur ein Jahr arbeitslos.26 Jahre arbeite ich im elektropysikalischen Labor einer Leuchtenfabrik in Dörverden-Hülsen.Die letzten 7 Jahre bis zur Rente schaffe ich auch noch.Ich bin in meinem Leben viel herumgekommen.Bis nach Südamerika,wo in Ecuador mein Bruder lebt,bin ich gekommen.Die letzten 5 Jahre war ich mit dem Fahrrad unterwegs. Z. B, in Zaragossa,oder auf dem Jacobsweg in Spanien.Garmisch-Partenkirchen - Rom,oder den Oder-Neisse-Radweg,Donauradweg,Passau-Wien-Bratislava,Rheinradweg,Andermatt,Schweiz- Rotterdam,Holland.Mal sehen,was mir das Leben noch so zu bieten hat.Ich erinnere mich noch gerne an die Zeit im Domjugendheim Seebergen,wie ich da einmal mit unserer damaligen Heimleiterin Maria Buck in den 1960-iger Jahren mit ihrem Fiat 500 dahin gefahren bin.Das war von St.-Petri noch ein richtige Reise.Und von Seebergen sind wir zum Baden zum Hexenberg gelaufen. Da,an der Brücke,die an der Grenze von Bremen/Niedersachsen ist,da haben wir gebadet.Das waren noch Zeiten ! Oder gestern wollte ich mit dem Auto den Ehlersdamm fahren.An der Eisenbahnbrücke Stop.Die wird abgerissen.Eine neue,breitere Brücke wird gebaut.Und die Straßenbahn fährt in 2 Jahren bis zum Mahndorfer Bahnhof,wer hätte das vor 43 Jahren gedacht ? Mal sehen,was die Kinder in den nächsten 43 Jahren so erleben.
Viele Grüße und dann bis zum 10.September auf dem Ehemaligentreffen,
Uwe Ledwon.