Die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gGmbH ist eine alteingesessene, entwicklungsfreudige und gut vernetze Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, die sich schwerpunktmässig sozialräumlich in den Bereichen Hilfen zur Erziehung und im Bereich der Jugendförderung engagiert. In der Einrichtung arbeiten rund 160 Fachkräfte. Die Angebote sind fest in den sozialräumlichen Strukturen des Bremer Ostens verankert.

Gesellschafter sind die Stiftung St. Petri Waisenhaus von 1692 in Bremen und die Diakonische Jugendhilfe Bremen gGmbH. Die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gGmbH arbeitet unter dem Dach der Diakonischen Jugendhilfe Bremen gGmbH eng mit Alten Eichen – Perspektiven für Kinder- und Jugendliche gGmbH und der Diakonischen Kindertageseinrichtungen in Bremen gGmbH zusammen.
 

Leitungsteam

 
Geschäftsführung & Einrichtungsleitung

Friederike Apel
Tel. 0421 - 4279530
Mail: friederike.apel@stpetribremen.de


Einrichtungsleitung & Prokurist
Fachbereich stationäre Hilfen

André Rulfs
Tel. 0421 - 4279529
Mail: andre.rulfs@stpetribremen.de


Stellvertretende Einrichtungsleitung
Fachbereich ambulante Hilfen

Dr. Ramona Buchholz
Tel. 0421 - 4279510
Mail: ramona.buchholz@stpetribremen.de


Geschäftsführung

Bernd Schmitt, Geschäftsführer der Diakonischen Jugendhilfe Bremen gGmbH, der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gGmbH und der Diakonischen Kindertageseinrichtungen in Bremen gGmbH.

Diakonische Jugendhilfe Bremen
Findorffstraße 22-24
28215 Bremen

Telefon: 0421 – 696675-28
Mail: bernd.schmitt@stpetribremen.de, schmitt@jub-bremen.de


Geschäftsführung

Kai Uwe Hamm, Kaufmännischer Geschäftsführer der Diakonischen Jugendhilfe Bremen gGmbH, der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gGmbH und der Diakonischen Kindertageseinrichtungen in Bremen gGmbH.

Diakonische Jugendhilfe Bremen
Findorffstraße 22-24
28215 Bremen

Telefon: 0421 – 696675-18
Mail: hamm@jub-bremen.de


Fachbereich teilstationäre Hilfen

Michael Doller
Tel. 0421 - 4279522
Mail: michael.doller@stpetribremen.de


Fachbereich offene Kinder- und Jugendarbeit
Birute Freimuth
Tel. 0421 - 2477540
Mail: birute freimuth@stpetribremen.de

Regionalleitung Hilfen zur Erziehung Hemelingen

Uschi Schneidereit
Tel. 0421 - 48999693
Mail: uschi.schneidereit@stpetribremen.de


Stabstelle Heilpädagogisch- psychologischer Fachdienst

Gabriele Erber
Tel. 0421 - 4279543
Mail: gabriele.erber@stpetribremen.de


Stellv. Fachbereichsleitung stationäre Hilfen, Schwerpunkt unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Ebru Aydin
Tel. 0421 - 4279520
Mail: ebru.aydin@stpetribremen.de


Stellv. Fachbereichsleitung teilstationäre Hilfen, Schwerpunkt IHTE

Andrea Wapsas
Tel. 0421 - 4608308
Mail: andrea.wapsas@stpetribremen.de


Stabstelle Qualitätsentwicklung & IT
Markus Berger
Tel. 01520 8973321
Mail: markus.berger@stpetribremen.de

Sekretariat
Astrid Wessels
Tel. 0421 - 4279591
Mail: info@stpetribremen.de


Wir in der Diakonischen Jugendhilfe

Die Stiftungen Alten Eichen von 1596 und St. Petri Waisenhaus von 1692 in Bremen gründeten zum 1.1.2011 gemeinsam die Diakonische Jugendhilfe Bremen gemeinnützige GmbH und legten verschiedene Arbeitsbereiche zusammen (siehe Organigramm unten). Zum 1.1.2012 wurden die Verwaltungen und Servicebereiche ebenfalls in die Diakonische Jugendhilfe Bremen überführt. Die Diakonische Jugendhilfe Bremen ist die neue Dachgesellschaft der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gemeinnützige GmbH und der Alten Eichen - Perspektiven für Kinder und Jugendliche gemeinnützige GmbH.


Geschichte

Bald Freud, bald Leid

Die Geschichte des St. Petri Waisenhaus begann am 10. November 1692. Die Gründung erfolgte mit dem Ziel, die Kinder aus reformierten bedürftigen Familien aufzunehmen (vorher gab es nur Waisenhäuser für die lutherischen Kinder). Zur Eröffnung des Waisenhauses war die Zustimmung des schwedischen Königs erforderlich, denn seit dem Westfälischen Frieden wurde das Bistum Bremen durch den König von Schweden regiert. Zunächst wurden 8 Jungen und 5 Mädchen aufgenommen, für die ein Waisenvater, eine Waisenmutter und ein Waisenwärter zuständig waren. Auch die Farbe der Anstaltskleidung wurde vom schwedischen König bestimmt: blau-gelb. 1700 lebten 68 Kinder im Waisenhaus, 1720 waren es 118. 1785 wurde ein neues Waisenhaus neben dem St. Petri Dom errichtet. So sah der Unterricht aus: "Seit 1782 gab es für das St. Petri Waisenhaus eine Schul und Unterrichtsordnung. Die Kinder übten sich mit Bibel und Katechismus im Lesen und Schreiben. Außerdem standen Rechenübungen, Naturlehre und Geographie auf dem Lehrplan. Aber es gab auch andere Lektüre: Aus dem Jahr 1782 wird berichtet, dass ein Herr Staegemann zweimal in der Woche seine Hamburger Zeitung dem Waisenhaus zur Verfügung stellte, damit der Lehrer den Kindern abends daraus vorlese. Im 19. Jahrhundert standen auch Turnen, Briefschreiben und Zeichnen auf dem Stundenplan. Auf eine gute Schulbildung wurde viel Wert gelegt; deshalb konnte das Waisenhaus Kinder, die nach der Konfirmation die Anstalt verließen, häufig in Lehrstellen vermitteln. "

Und so die Pädagogik:

"Erziehung zur Arbeitsamkeit war ein pädagogisches Mittel im 18. und 19. Jahrhundert. Außerdem entsprach es der Auffassung der Diakonie, dass die Kinder zu ihrem Lebensunterhalt beitragen sollten. Das St. Petri Waisenhaus nahm deshalb das Stricken von Strümpfen als gewerbliche Auftragsarbeit an. Für das Stricken eines feinen Strumpfes galten 14 Tage, für das eines gewalkten Strumpfes 3 Tage als angemessene Arbeitszeit. Es gibt aus dem 17. Jahrhundert zahlreiche Berichte, nach denen Kinder bei langsamer oder unordentlicher Arbeit mit Ruten geschlagen oder mit Entzug von Essen oder Schlaf bestraft wurden. Im 19. Jahrhundert wurde unordentliche Arbeit geahndet, indem die Spielzeit ausfiel oder der Sonntagsbesuch der Angehörigen gestrichen wurde."

Ist Ihr Interesse geweckt?

Weitere Details aus dem Leben im Waisenhaus, wie St. Petri auf das Gutshofgelände an der Sudwalder Straße kam, wie es dort weiterging und wie sich aus dem Waisenhaus die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe entwickelte können sie nachlesen, denn die wechselvolle und interessante Geschichte wurde anlässlich der 300-Jahrfeier in einem Buch zusammengetragen. Darin wurde auch zum ersten Mal die Zeit von 1933 -1945 dokumentiert.

Karl-Heinz Wriedt, Bald Freud, bald Leid.
Die Geschichte der Stiftung St. Petri Waisenhaus von 1692 (230 Seiten, 27 historische Abbildungen)
Dieses Buch können Sie zum Preis von 9 € bei uns erwerben.