Frühberatungsstelle Ost eröffnet

21 Jun

Mit einem Tag der offenen Tür eröffnet der neue Stammsitz der Frühberatungsstelle in der Schwachhauser Heerstraße in Trägerschaft der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gGmbH.

Die Frühberatungsstelle Ost in der Schwachhauser Heerstraße 293 (BSAG-Haltestelle Friedhofstraße) ist nun die neue Heimat für ein kompetentes vierköpfiges Team aus der Pädagogin Gunda Schreiber, der Psychologin Heike Ewert, der Kinderkrankenschwester Heike Stegemann-Hinrichsen und der Hebamme Ann-Katrin Maetze-Schmidt. Die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Räume in der Frühberatungsstelle Ost sollen Raum bieten für Familien, sich zu entfalten. „Wir freuen uns auf diesen neuen Abschnitt“, betonte Ewert bei ihren Begrüßungsworten im Rahmen der Eröffnung der Frühberatungsstelle Ost. Mit einem offiziellen Teil für geladene Gäste und einem Tag der offenen Tür für alle Interessierten hat die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gGmbH ihr neues Angebot für Mütter, Väter und Familien mit Kindern bis zum Alter von drei Jahren gefeiert. „Ich wünsche Ihnen ganz viel Glück, Freude bei der Arbeit, viele Familien, die zu Ihnen kommen und gute Beratungen“, sagte Kristin Adamaszek, Referentin in der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen, die zusammen mit Bettina Djafari vom Bereich Frühe Hilfen und Prävention die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport Anja Stahmann und den Referatsleiter der Abteilung Junge Menschen in besonderen Lebenslagen Michael Bauer, die beide leider selbst nicht dabei sein konnten, vertraten. Bernd Schmitt, Geschäftsführer der Diakonischen Jugendhilfe Bremen, zu der auch die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe gehört, überreichte den Mitarbeitenden der Frühberatungsstelle Sonnenblumen und betonte, dass dieses neue Angebot sehr gut zu St. Petri passe, da die Einrichtung ohnehin sehr sozialräumlich orientiert arbeite.

Projektleiter und Einrichtungsleiterin von St. Petri, Dr. Ramona Buchholz, bedankte sich bei den vielen Personen, die beim Entstehen des neuen Stammsitzes der Frühberatungsstelle mitgeholfen haben. „Wir freuen uns sehr, dass wir von der Senatorin den Zuschlag für die Frühberatungsstelle bekommen haben. Das wäre ohne Teamarbeit nicht möglich gewesen“, so Buchholz. Ihr Dank galt unter anderem den Mitarbeitenden der Frühberatungsstelle, der ehemaligen Geschäftsführerin der St. Petri Kinder- und Jugendhilfe Friederike Apel, den Haustechnikern von St. Petri, Stefan Kunold von der Hans-Wendt-Stiftung, den Kolleginnen aus Hemelingen, die mit Rat und Tat zur Seite standen und vielen anderen, die beim Aufbau der Frühberatungsstelle mitgeholfen haben. Es stecke viel Liebe und Engagement in diesen Räumen. So seien beispielsweise die Blätter an einem Baum an einer Wand einzeln von den Mitarbeitenden aufgeklebt worden.

„Ich sehe unser Angebot als Ergänzung für die bestehenden Angebote im Stadtteil“, betonte Buchholz. Das konnte St. Petris Einrichtungsleiter André Rulfs nur unterstreichen, der sich ebenfalls freute, dass St. Petri nun Teil des Bereichs der frühen Hilfen ist. Er dankte besonders Ramona Buchholz, der das Projekt gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit bei St. Petri gewissermaßen „vor die Füße gefallen“ sei. Ann-Katrin Maetze-Schmidt freute sich, dass so viele Kolleginnen und Kollegen sowie Interessierte gekommen waren, um gemeinsam den Beginn der Arbeit der Frühberatungsstelle zu feiern. Für die musikalische Untermalung sorgte Rike Mey, die mit ihrer eindrucksvollen Stimme sehr emotionale Momente bei der Eröffnung schuf.

Durch die Frühberatungsstelle Ost gibt es nun in jedem Bremer Stadtteil solche Beratungsangebote. Die Mitarbeitenden der Frühberatungsstelle Ost stehen Müttern, Vätern und Familien mit Kindern bis zum Alter von drei Jahren kostenlos und vertraulich zur Verfügung. Beratungen, Babymassagen, Workshops, Sprechstunden sind einige der zahlreichen Angebote, die allen aus den Stadtteilen Vahr, Osterholz, Schwachhausen, Horn-Lehe, Borgfeld und Oberneuland von nun an zur Verfügung stehen. Neben dem Stammsitz bietet das Team seine Arbeit an vier weiteren Standorten an. Im Quartiersbildungszentrum Blockdiek, im Familien- und Quartierszentrum Neue Vahr-Nord, im Treffpunkt Ulrichsstraße e. V. sowie im Haus der Familie Horn-Lehe. Damit sind die Mitarbeitenden direkt vor Ort und nah bei den Familien.

Presse

Beitrag zur Eröffnung von buten un binnen

Weserkurier vom 23.06.2018

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